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"Glück ist die Fähigkeit, es zu erkennen"

"Glück ist die Fähigkeit, es zu erkennen"

12.04.2019. 11:34
(Kommentare: 2)

Vor ein paar Tagen war ich auf einem Glücks-Seminar für Alleinerziehende. Es ging um die Fragen, was uns im Leben glücklich macht und wie es gelingt, langfristig glücklich zu werden. Mein Fazit des Wochenendes: Wir haben alles schon in uns. Es geht nur darum, unsere Schätze im Alltag zu heben.

Perfekter Frühlingssonnenschein, ein Seminarhaus in idyllischer Natur, gutes Essen vom Buffet und 15 sympathische Frauen in derselben Situation: Schon die Ausgangsbasis für diese zwei Tage im Bergischen Land waren mehr als glücklich. Veranstaltet wurde der Workshop von der Alleinerziehendenpastoral des Erzbistums Köln, hier und hier habe ich unter anderem über ähnliche Seminare geschrieben.

Radikale Selbstfürsorge

An diesem Wochenende ging es also um das Thema Glück. In unserer ersten Gesprächsrunde fiel ziemlich schnell der Ausdruck „radikale Selbstfürsorge“. Der gefiel vielen von uns ziemlich gut. Sich nicht nur gut um die Kinder, sondern auch um sich selbst zu kümmern. Nicht aus Egoismus, sondern um ein positives Klima in der Familie zu schaffen. Denn wenn eine Mutter dauerhaft frustriert und ausgelaugt ist, kann es ihren Kindern nicht gut gehen.   

„Alles was wir für unser Glück brauchen, ist in uns schon da“, erklärte Referentin Ulrike Geier-Schott. Die Herausforderung ist, diese oft verschüttet gegangenen Schätze im Alltag zu heben. Glück ist also weniger das, was uns im Außen passiert – die neuen Schuhe, das neue Handy, die Mallorca-Reise, all das macht uns meist nur kurzfristig glücklich.

Der größte Glücksgarant: Dankbarkeit

Wirklich zufrieden machen Dankbarkeit und Wertschätzung. Für die guten Dinge, die in unserem Leben schon da sind. Für unsere Kinder. Für die Menschen in unserem Umfeld, die uns inspirieren, die unsere Augen leuchten lassen,  mit denen wir gerne zusammen sind. Für unseren Körper und unsere Gesundheit. Für das fließende Wasser aus der Leitung und unser Dach über dem Kopf.

Viele aus unserer Seminarrunde führen regelmäßig ein Dankbarkeitstagebuch. Ich habe hier schon einmal darüber geschrieben und finde immer noch: es hilft. Und es macht glücklich. Dafür muss man sich nicht unbedingt ein teures Journal zulegen. Es reicht, sich abends 3 Minuten hinzusetzen und schriftlich festzuhalten: Was war heute gut an meinem Tag? Wofür bin ich dankbar? Was habe ich heute gelernt? Was waren meine Erfolge? Und ja, auch ein leckeres Abendessen oder eine entspannte, schöne Vorlese-Zeit mit dem Kind auf dem Sofa sind ein Erfolg.

Das Aufschreiben lohnt sich, auch wenn man es nicht jeden Tag schafft. Weil es dabei hilft, sich auf die guten Dinge im eigenen Alltag zu fokussieren. Auch wenn gerade rundherum der Trubel tobt. Glück ist vor allem die Fähigkeit, es zu erkennen.

Jede Trennung ist auch eine Chance

„Mein Leben ist immer für mich. Auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt.“ Noch eine Erkenntnis aus diesen zwei Tagen in Wermelskirchen. Oft wissen wir erst hinterher, warum manche Dinge und Ereignisse gut waren, so wie sie waren. „Ich verliere nie. Entweder ich gewinne. Oder ich lerne.“

Das heißt aber nicht, dass wir die Hände in den Schoß legen und abwarten sollten, bis all die guten Dinge von selbst zu uns kommen. „Wir hoffen immer auf den nächsten Tag. Und der nächste Tag erhofft sich etwas von uns.“ Wir dürfen aktiv werden, unser Leben selbst in die Hand nehmen und es gestalten. So wie es zu uns und unserer aktuellen, neuen Familiensituation passt. Nicht zuletzt bietet eine Trennung, auch wenn sie sehr schmerzvoll war, genau diese große Chance.

Sinn macht glücklich

Durch das Seminar haben sich für viele aus der Runde neue Kontakte ergeben. Einige von uns wollen sich künftig weiterhin für Workshops und gemeinsamen Austausch treffen. Genau das ist in meinen Augen das Wertvollste an diesen Seminaren – genau wie an unserem regelmäßigen Stammtisch: Wir sind nicht allein und gemeinsam können wir etwas bewegen. Wie stand es so schön in dem Bericht in der Zeitschrift Freundin über uns: Eine Frau ist stark, viele sind stärker. Gemeinschaft und Zugehörigkeit machen glücklich.

Und Sinnhaftigkeit. Ebenfalls ein wesentlicher Punkt zum Glück. „Wenn wir den Sinn erkennen in den Dingen, die wir tun, dann macht es glücklich“, sagte Ulrike Geier-Schott. Unser Glück wird vor allem gespeist aus den Lebensbereichen Familie, Partnerschaft, Freunde, Beruf und Hobbys. „Wie sieht dein Leben in 10 Jahren aus – wenn alles so ist wie du es dir wünscht?“, war eine der Fragen im Seminar.

Weniger müssen, mehr dürfen

Jede von uns durfte dann ihre eigene Zukunftsversion vorstellen. Und zwar mit den Worten: „In zehn Jahren bin ich“ und nicht „In zehn Jahren will ich“. Wenn wir von Tatsachen sprechen und nicht von Absichtserklärungen, hat das ganze nochmal eine andere Vehemenz und Wirkung. In der Runde haben wir gemeinsam geträumt, visioniert, erklärt – und auch viel gelacht. „Sich selbst einfach mal so richtig geil finden“, brachte es eine Teilnehmerin auf den Punkt. Noch eine Sache, die glücklich macht.  

Das Ziel: weniger müssen, mehr dürfen. „Das Müssen nimmt uns das Spüren. Wenn wir ganz ehrlich sind, müssen wir hier auf dieser Welt nur sterben“, so die Referentin. Es beruhigt, sich das immer wieder bewusst zu machen. Vor allem, wenn man sich gehetzt, gestresst und unter Druck fühlt.

Auch Vergebung ist Selbstfürsorge  

„Sprich mit dir selbst als redest du mit deiner besten Freundin“, war der Tipp einer der Frauen aus der Runde. Und sie hat Recht. Wir selbst sind oft unsere härtesten Kritiker. Warum also nicht wohlwollend und milde sein -  zu anderen wie zu sich selbst. Und zu den eigenen Schwächen und Fehlern. „Sich selbst und anderen die Dinge zu verzeihen die geschehen sind, das ist die größte Selbstfürsorge“, findet Ulrike Geier-Schott.

Balance, Natur, Harmonie: Das alles sind Begriffe, die viele von uns mit Glück verbinden. Dazu gehört aber auch, anderen gegenüber klare Grenzen zu ziehen: „Ich bin nicht dazu da, so zu sein, wie du mich willst.“ Klingt banal, ist aber für nicht wenige von uns ein großes Thema (weitere gute Zitate gibt es in diesem Text von mir über „Fünf Sätze, die mir in schwierigen Situationen helfen“).

Sechs Begriffe für das Glück

Was also macht glücklich? Für die meisten von uns ist es Dankbarkeit, Sinnhaftigkeit, Achtsamkeit, Verbundenheit, eine positive Sichtweise und Demut dem Leben gegenüber. Und gleichzeitig ist es für jeden individuell.

Mich persönlich macht das laute glucksende Lachen meines Sohnes glücklich, wenn er sich über etwas richtig freut. Und das tut er zum Glück fast täglich, wenn er bei mir ist. Glück bedeutet für mich vor allem: besondere Momente mit besonderen Menschen. Lachen. Leichtigkeit. Verbundenheit. Nähe. Gelebte Lebensfreude. Die Dinge und Augenblicke wertzuschätzen, die mir in meinem Leben wiederfahren. Dankbar zu sein, nichts für selbstverständlich zu nehmen, weder die Menschen in meinem Umfeld noch all die guten Dinge in meinem Leben.

Und ab und zu, zum Beispiel wie an diesem Seminar-Wochenende, gehört auch so etwas wie ein ungeplanter Aperol Sprizz dazu. In der Abendsonne. Mit frischer Orange im Glas. Auf einer großen Terrasse mit grandiosem Ausblick in den Wald, gemeinsam getrunken mit netten Menschen. Glück ist die Fähigkeit, es zu erkennen.

Und was bedeutet Glück für dich? Schreib es mir hier in die Kommentare, wenn du magst. 

Christina

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Kommentar von Tanja |

Hallo Christina,
ich verfolge Deinen Blog schon länger und fand ihn anfangs echt gut, wo Du noch über Kinder geschrieben hast.
In letzter Zeit kann ich allerdings mit Deinen Beiträgen nichts mehr anfangen. Ich habe das Gefühl, dass es mittlerweile mehr um die Selbstverwirklichung und Emanzipierung von Müttern und das Ertrinken im Selbstmitleid geht. Eine meiner besten Freundinnen hatte vor Jahren den Kontakt mit mir abgebrochen, weil ich genau das auch bei ihr gesehen und ihr auch gesagt habe. Sie hat sich nur noch mit alleinerziehenden Müttern getroffen und hatte auf einmal Probleme, die sie eigentlich nicht hatte. Das ist nichts für mich. Es tut mir leid, ich verabschiede mich als Leserin, wünsche Dir aber von Herzen, dass Du den Weg findest, der für Dein Kind der beste ist.
Liebe Grüße, Tanja

Antwort von Christina Rinkl

Hallo Tanja,

danke für deinen kritischen Kommentar.

Schreiben ist immer individuell und man kann nicht den Geschmack von jedem treffen.

Um das Versinken im Selbstmitleid geht es mir aber ganz klar nicht - dann hast du meine Texte missverstanden. Mir geht es in meinen Posts vor allem darum, wie es Müttern nach einer Trennung gelingt, wieder in ihre Kraft und Stärke zu kommen.

Genau das wünsche ich dir auch für dich und dein Kind.

Viele Grüße,

Christina

Kommentar von Sarah |

Liebe Christina,

ich habe gerade den Kommentar einer Leserin zu deinem Beitrag über das „Glücksseminar“ gelesen und kann nur sagen: ich empfinde deine Artikel hier im Blog keineswegs als „selbstmitleidig“, sondern im Gegenteil als meist positiv und darüber hinaus auch als informativ. Ich lese sie immer wieder sehr gerne.

Auf den Kommentar bezogen, wundere ich mich, wie man die Emanzipation von Müttern, Selbstverwirklichung und das „Ertrinken in Selbstmitleid“ in einem Satz nebeneinander stellen kann. Emanzipation bedeutet ja per se das „Herausbewegen“ aus einer (oft misslichen) Situation, also das Gegenteil von Stagnation und Selbstmitleid.

Herzlichen Gruß und schöne Ostertage,
Sarah

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von Christina Rinkl (Kommentare: 3)

Am Wochenende war ich auf einem Seminar der Alleinerziehendenpastoral des Erzbistums Köln. Der Titel: „Wie tickst du? Vom Umgang mit Jungs.“ Ein spannendes Thema. Insgesamt waren wir 16 Mütter mit einem gemeinsamen Ziel: Wir wollen unsere Söhne gut begleiten auf ihrem Weg. Wir wollen sie bestmöglich unterstützen. Und wir wollen gerne wissen, warum sie in manchen Situationen so anders sind als wir.

von Christina Rinkl (Kommentare: 0)

Die katholische Kirche unterstützt Mütter und Väter in Trennung? Vor meiner eigenen Trennung war mir nicht wirklich bewusst, dass es von der Kirche so viele Seminare und Angebote für Alleinerziehende gibt. Vor einiger Zeit habe ich das Wochenend-Seminar „Zwischen Loslassen und Bewahren wollen“ besucht, veranstaltet von der Alleinerziehendenpastoral des Kölner Erzbistums. Und so war es:

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